In this issue of ELFEN – Das Frauenfußball-Magazin : ELF FreundinnEN sollt Ihr sein – oder einfach nur ELFEN! Klar, der Name ist ein Wortspiel. Ganz vorne – die Zahl elf, die Anzahl der Spielerinnen eines Teams, die Zahl des Teamgeists. Und im Ganzen denkt man bei Elfen natürlich an jene Fabelwesen in Mythologie und Literatur. Die oftmals vergebenen Eigenschaften: intelligent, physisch und psychisch stark sowie ausgesprochen mutig!

Mut brauchten auch die ersten Frauen, die in die Männerdomäne Fußball einbrachen. Es ist zwar schon 50 Jahre her, dass der DFB nach Jahrzehnten des Widerstands den Frauenfußball in Deutschland offiziell erlaubte. Aber selbst heute – in Zeiten der Gleichstellung – herrschen Klischees und Vorurteile vor, müssen sich Fußballerinnen manchmal als Fabelwesen fühlen. „Frauenfußball? Ist doch kein Sport!“, heißt es an Stammtischen und in Stadien im ganzen Land.

Wie falsch diese weit verbreitete Meinung ist, auch das möchte ELFEN beweisen: mit starken Inhalten über noch stärkere Frauen in dem Sport, der für alle da ist.

Dazu gehört, dass sich aktuelle Spielerinnen aus allen zwölf Vereinen der Liga klar zu gesellschaftlichen Themen wie Umwelt- und Klimaschutz, Offenheit und Toleranz oder fehlende Gleichberechtigung positionieren. Zu den Highlights der ersten Ausgabe gehören auch die Gespräche mit vier erstklassigen Geschwister-Paaren – vier kleine Schwestern und vier große Brüder – die alle in der Bundesliga Fußball spielen.

Exklusiv sind die Einblicke, die Almuth Schult in ihrem Heimatdorf Lomitz gewährt: Beim Ortsbesuch von ELFEN fuhr Deutschlands beste Torhüterin für die Reporter auf einem alten Traktor durch die Gegend und verriet, warum sie nur dort so glücklich ist und wo der VfL Wolfsburg sich die Eier holt.

Aber ELFEN kann und will auch anders, auf Missstände und Probleme hinweisen und den Finger in die Wunde legen. So vertritt der langjährige Fußball- und Sport-Funktionär Willi Lemke in einem Gastbeitrag die These, dass die einzige Hilfe gegen Korruption mehr Frauen in Führungspositionen sind. Die Soziologin Prof. Dr. Nina Degele ist zudem sicher, dass für die Gleichstellung des Frauenfußballs noch ein weiter Weg zu gehen ist. Und eine bewegende Reportage beleuchtet das Schicksal der iranischen Fotografin und Aktivistin Maryam Majd, die für ihr Ziel einer Gleichberechtigung im Iran sogar ins Gefängnis ging.



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